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Vordruck über Postweg

Dieses Verfahren ist insbesondere für solche Antragsteller geeignet, die nur einen oder sehr selten einen Mahnbescheidsantrag erstellen.

Der Mahnbescheidsantrag kann unter Verwendung des amtlichen Antragsformulars in der jeweils gültigen Fassung erstellt werden. Im automatisierten Mahnverfahren besteht nach § 703 c ZPO die Pflicht, für die Verfahrensanträge besondere Vordrucke zu benutzen. Eine Übersicht zu allen Vordrucken im automatisierten Mahnverfahren in den aktuellen zugelassenen Fassungen nebst entsprechenden Ausfüllhinweisen finden Sie unter www.mahngerichte.de .

Das Formular für den Verfahrens einleitenden Antrag auf Erlass des Mahnbescheids ist im Schreibwarenhandel erhältlich oder in größerer Stückzahl über Vordruckverlage beziehbar. Eine Übersendung dieser Antragsvordrucke erfolgt vom Mahngericht nicht.

Der Vordruck "Antrag auf Erlass eines Mahnbescheids" ist entsprechend den mitgelieferten Ausfüllhinweisen auszufüllen und ohne Anlage oder Begleitschreiben im Original auf dem Postweg an das Mahngericht zu senden.

Sämtliche Folgeanträge, für deren Benutzung ebenfalls Vordruckzwang besteht (z. B. der Antrag auf Erlass eines Vollstreckungsbescheids), werden den Beteiligten dann im laufenden Verfahren vom Mahngericht zu dem entsprechenden Verfahrenszeitpunkt automatisch übersandt.

Als komfortable Alternative zur Vordruckverwendung kann der Antrag auf Erlass des Mahnbescheids auch über die Internetseite www.online-mahnantrag.de als so genannter Barcodeantrag erstellt und nach dem Ausdruck der Antragsdaten auf weißem Druckerpapier auf dem Postweg zugesandt werden.

Die unter der Rubrik " Barcodeantrag über Postweg" näher beschriebene Antragsart bietet gegenüber der Formularantragstellung den Vorteil, dass kein gesonderter Antragsvordruck beschafft werden muss. Außerdem werden grobe Ausfüllfehler und damit zeitliche Verzögerungen des Verfahrensablaufes durch eingebaute Prüfroutinen vermieden.

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